Beinkrafttraining – Gelenke schonen mit dem Fitness Trampolin

Was kann das Fitness Trampolin für das Beinkrafttraining tun? Besonders für den Kampfsportler. Der Kämpfer braucht schließlich die Kraft in den Beinen dreifach.

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Er braucht sie aktiv. Falls er treten will. Wenn er wie ein Känguru kämpfen will.

Er braucht sie andererseits für hohe Sprünge.

Er braucht sie drittens passiv. Denn die Kraft der Beine ist das Fundament für alle seine Aktionen.

 

Das Video (Spieldauer 02:35 Minuten) zeigt beispielsweise ein Fitness Trampolin. Es ist eigentlich ein Werbevideo. Es gibt aber einen guten ersten Einblick. Wie sieht so ein Gerät aus? Einerseits, was ist mit Erweiterungen? Andererseits, was kann ich im Folgenden damit tun?

 

Die Gelenke sind bewegt aber nicht belastet

Das Fitness Trampolin ist gut zu den Gelenken beim Beinkrafttraining. Besonders zu Knien und Wirbelsäule. Einerseits Schonung, andererseits Training.

Durch die Federung treffen also keine Stöße auf den Körper. Auch sonst ist die Belastung durch Druck auf ein Minimum reduziert. Ob ein Leichtgewicht oder ein Obelix hüpft, das macht keinen Unterschied. Beim Joggen dagegen treten Probleme mit dem Knie umso mehr auf, je schwerer einer ist.

Die Knorpel in den Gelenken werden durch die vielen Bewegungen überdies vorm Austrocknen bewahrt. Übrigens gehören die Bandscheiben auch dazu.

Gleichzeitig werden mit dem Fitness Trampolin die Muskeln gestärkt, welche die Gelenke in Position halten. Knie und Rücken sind ständig zu kleinen Bewegungen gezwungen, um das Gleichgewicht zu halten.

In der Gymnastik für Kranke wird das Trampolin bei Gelenkpatienten eingesetzt, beispielsweise nach einer Operation oder bei einer Arthrose.

Die Schonung der Gelenke beim Beinkrafttraining erfolgt hierdurch so nebenbei.

 

Dieses Beinkrafttraining hat weitere Vorteile

– Die Massage der Fußreflexzonen, weil ohne Schuhe trainiert wird. Eine Voraussetzung für gutes Beinkrafttraining.

– Der Körper wird von innen massiert und gestärkt. Durch das Wechselspiel zwischen der Spannung auf dem Tuch und der Schwerelosigkeit beim Sprung. So wird selbst noch der Beckenboden trainiert. Ideal auch für Menschen, die ihre Muskulatur erst langsam wieder aufbauen wollen.

– Ungewohnte Bewegungen fordern neue Bereiche des Körpers. Jeder Sprung ist anders.

– Stärkt das Gleichgewicht. Bei jedem Sprung ist die Balance neu zu finden. Selbst beim einfachen Stehen muss permanent das Gleichgewicht gehalten werden. Auch wenn dies sehr subtil ist, ist ein doch ein wichtiger Teil beim Beinkrafttraining.

– Herz und Kreislauf sind angeregt. Ohne den Kreislauf zu überfordern. Das Herz schlägt nicht so oft wie bei einem Jogger. Trotzdem sind die Übungen genauso effektiv.

– Training von Knochen, Bänder und Sehnen. Besonders die Struktur der Knochen wird gestärkt. Dies geschieht durch das zusammenziehen und wieder loslassen der Muskeln.

– Stress wird beseitigt, weil das Springen einfach Laune macht.

 

Übungen mit dem Trampolin

Das Üben braucht nicht viel Zeit. Ein paar Minuten reichen schon. Dieses Beinkrafttraining braucht nicht so viel Platz wie mit anderen Übungen. Viele können sich die Möglichkeit schaffen, zu Hause zu trainieren.

Die Übungen kann ich langsam steigern werden. Es beginnt im Stehen. Die Arme einfach hin und her schwingen. Kniebeugen können die erste Gleichgewichtsübung sein.

Für das Beinkrafttraining gibt vier Grundtechniken: Wippen, Walken, Laufen und Hüpfen.

Wippen
Das Gewicht wird einfach nur verlagert. Der Übende bleibt dabei aufrecht stehen. Füße und Zehen bleiben immer auf dem Tuch. Das ist trotzdem anstrengender und wirkungsvoller als hüpfen.

Walken
Es wird auf der Stelle gegangen. Das Tempo wird langsam gesteigert. Die Knie werden erstens immer mehr angehoben. Die Arme schwingen zweitens mit.

Laufen
Es ist Laufen auf der Stelle. Für die Gelenke ist das jedenfalls viel besser als Joggen. Es ist aber auch ein anstrengenderes Beinkrafttraining als Joggen. Zur Steigerung sind Bewegungen wie beim Boxen möglich.

Hüpfen
Auf dem Fitness Trampolin ist lockeres Hüpfen angesagt. Die Höhe der Sprünge ist jedoch nicht wichtig. Die Sprünge pro Minute zählen. Die Füße heben kaum ab.

 

Fitness Trampolin Aufbau

Das Fitness Trampolin ist in seinen Maßen ähnlich einem Minitrampolin. Bei einem Minitramp steht jedoch das hohe Springen im Vordergrund. Bei einem Fitness Trampolin ist die Sprungleistung gedämpft. Akrobatische Übungen sind nicht möglich. Federn im Stehen ja, Saltos nein.

Das Fitness Trampolin hält mehr Gewicht aus. 150 kg sind keine Seltenheit. Zudem ist die Sprungfläche mit einem Durchmesser von etwa 1 m recht klein. An der Sprungfläche ist nichts mehr verstellbar.

Viele Trampoline für die Fitness haben eine Stange zum festhalten. Mit dieser Stange sind auch Übungen im Beinkrafttraining kreativer.

 

Andere Namen für das Fitness Trampolin sind: Gymnastik Trampolin, Swing Trampolin, Home Trampolin, Rebounder (vom englischen „to rebound = abprallen, abspringen, ausfedern“).

 

Was gibt es für Übungssysteme

Jumping Fitness oder BodyJump: Ist eine neue Trendsportart. Üben mit einem Trainer in einem Fitness-Studio oder in einem Jump House. Dazu gehört auch der Spaß in der Gruppe beim Beinkrafttraining. Während der Oberkörper ruhig bleibt, sind Arme und Beine am Rudern. Es ist Turnen auf einem federnden Tuch.

Aerobic auf dem Tuch: Ist ähnlich dem Jumping Fitness. Allerdings wird konsequent eine Choreographie durchgezogen. Der dynamische Tanz Aerobic wird noch dynamischer. Der Schweiss rinnt. Es ist auch noch besser zum Abnehmen.

Choreo Boxen: Boxen in die Luft. Es ist ein Tanz, der die Vorteile des Boxens und des Hüpfens integriert. Jedenfalls Beinkrafttraining in Aktion mit Seilspringen und Kniebeugen.

Allein zu Hause üben: Ein Fitness Trampolin braucht nicht viel Platz. Deshalb gibt es auch in kleinen Wohnungen noch Möglichkeiten für das Beinkrafttraining. Die Übungen können dadurch auch nebenbei praktiziert werden. Beispielsweise auch für Menschen, die in der Öffentlichkeit nicht gern beim Springen gesehen werden wollen. Weiterhin ersetzt eine DVD den Trainer.

Beinkrafttraining für Ballsportler: Spezialisierte Übungen für die Sprungkraft. Stärkt dabei auch noch die Gelenke.

Beinkrafttraining für Skifahrer und Snowboarder: Stärkt Kniegelenk und außerdem Fußgelenk in sicherer Umgebung. Das muss deshalb nicht auf der Piste geschehen. Die vielen Drehungen verbessern überdies systematisch den Sinn für das Gleichgewicht. Zudem auch gern zum Cross Fit Training erweitert.

Trampolin unter Wasser: Die Bewegungen verlaufen also noch viel gedämpfter. Das hat einerseits große Vorteile für die Gesundheit. Kann aber andererseits nur im abgesperrten Teil eines Schwimmbads praktiziert werden. Ein langsames Beinkrafttraining mit Wirkung.

 

Kurse mit dem Trampolin mehr Informationen: Beispielsweise gibt eine Physiotherapie in Marktheidenfeld solche Kurse. Dazu gehören Balance Swing, Bauch-Beine-Po, Rückenpower, Fatburner, MIX und KIDS. Hier sind ein wenig mehr Informationen dazu.: physiopoint-marktheidenfeld.de/trampolin

 

 

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