Hängende Schultern gerade biegen mit der Ringerbrücke

Die Ringerbrücke schlägt auch eine Brücke zu den anderen Sportarten. Sie wird immer mehr als Fitnessübung und Gesundheitsübung geschätzt.

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Sie ist eine Übung für eine bessere Rumpfbeweglichkeit und für eine Stärkung der Rückenmuskeln.

Sie ist ein Konditionstraining für den ganzen Körper.

 

Die Ringerbrücke soll im Ringen einen Schultersieg verhindern

Ein Ringer verliert den Kampf, wenn der Gegner ihn mit den Schultern auf die Erde pressen kann.

Zeigen beide Schultern in Richtung Matte, dann wird dies eine „gefährliche Lage“ genannt. Der Schultersieg kann mit der Ringerbrücke noch verhindert werden.

Dabei stützt sich der Ringer nur mit Kopf und Füßen auf die Matte und macht ein hohles Kreuz. Diese Position ist nur ganz schwer aufzubrechen.

So gibt es auch die Möglichkeit, sich mit einem plötzlichen Seitenschwung wieder aus der Rückenlage zu befreien.

Die berühmteste Brücke der Geschichte stammt von Pasquale Passarelli bei den Olympischen Sommerspielen von Los Angeles. Er lag nach Punkten vorn, als ihm eine Schulterniederlage drohte. Er konnte die Brücke über 90 Sekunden lang halten, bis die Runde zu Ende war und er so den Sieg errang. Er wurde Olympiasieger.

 

Im Video (Spieldauer 01:48 Minuten) zeigt und erklärt ein Mann auf Deutsch, wie vergleichsweise einfach die Brücke eingenommen werden kann.

 

Die Vorteile durch die Ringerbrücke

Sie dient der Kräftigung und der Steigerung der Mobilität.

Sie ist eine minimalistische Übung, die zu jeder Zeit ohne Hilfsmittel trainiert werden kann. Und doch ist sie hoch effektiv.

Bei regelmäßigem Training verschwinden Schmerzen und Beschwerden.

Besonders Rückenschmerzen wird so vorgebeugt. Der Körper kann sich wieder nach Belieben in jede Richtung bewegen.

Durch das nach hinten beugen wird typischen Problemen vorgebeugt, die durch einen nach vorne gekrümmten Oberkörper entstehen. Es ist die Gegenbewegung zu einem steifen Nacken, zur Brust gezogene Schultern, eine unbewegliche Brustwirbelsäule, eine reduzierte Bauchmuskulatur und katastrophal verkürzte Hüftbeuger. Mit der Ringerbrücke wird der Oberkörper in seinem vollen Bewegungsradius beansprucht.

 

Wie die Ringerbrücke einnehmen

Die Ringerbrücke wird deshalb so selten trainiert, weil es gar nicht so einfach ist, sie einzunehmen. Gerade das Rückwärtsbewegungen wird anfangs oft als unangenehm empfunden. Darum ist eine gute Brücke nur selten zu sehen.

Das Einnehmen der Brücke kann durch Vorübungen erleichtert werden. Ich kann die Schultern erst einmal im normalen Stand strecken. Die Oberschenkel und das Becken können gedehnt werden. Die Brustwirbelsäule kann ich beweglicher machen. Ich kann mich mit dem Rücken zur Wand nach hinten beugen. Da kann sich jeder die passende Übungen heraus suchen.

Dann kann das Einnehmen der Brücke noch einmal in Lernschritte unterteilt werden So kann der Schwierigkeitsgrad schrittweise erhöht und die Feinheiten der Technik langsam ausgebaut werden. Alles als ein Wechsel von Streckung und Entspannung.

Zu Anfang ist auch ein Trainingspartner hilfreich. Der kann an den Schultern fassen und mit hoch drücken.

Wenn die Brücke erst einmal beherrscht wird, kann sie noch mehr gesteigert werden, indem ich die Beine gerade ausstrecke und den Brustkorb nach hinten schiebe. Die Arme können langsam durchgestreckt werden und der Kopf vom Boden aufgehoben.

Je weiter ich mit den Händen in Richtung Fersen laufe und das Becken nach oben strecke, umso leichter kann ich die Brücke halten.

Dann kommt die dynamische Brücke. Die Stellungen von Hand, Fuß und Kopf wird immer wieder variiert. Ich wippe mit dem ganzen Körper.

 

Im Video (Spieldauer 00:27 Minuten) ist eine dynamische Ringerbrücke zu sehen.

 

Ist die Ringerbrücke ungesund?

Ist die Ringerbrücke schädlich? Es gibt durchaus Leute, die das so sehen.

Es können Wirbel und Nervenenden verschlissen werden. Brust- und Armmuskulatur können geschädigt werden. Wegen der Verschleißerscheinungen kann es Verspannungen und Schmerzen kommen.

Da halten die Befürworter dagegen, dass der Mensch die meiste Zeit des Tages sind in der umgekehrten Position befinden und dass dies im Zweifelsfall mehr Schaden anrichten würde als ein paar Minuten Brücke.

Außerdem werden bei der dynamische Version verschiedene Ausführungen der Brücke geübt. Die verschiedenen Brücken Variationen erreichen eine ausgeglichene Mobilität und Belastung der Wirbelsäule.

Es ist auch eine Frage, wie schnell bzw. wie langsam ich das angehe. Bin ich schon ausreichend trainiert oder muss ich die Fähigkeiten erst einmal aufbauen? Jeder muss sich an die Übung erst einmal herantasten.

 

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