Taekwondo – Beinübungen für spektakuläre Fußtechniken

Taekwondo ist ein Kampfsport ohne Waffen aus Korea. Die Techniken sind vom japanischen Karate übernommen. Zum Training gehören auch Kurse in Selbstverteidigung.

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In Deutschland ist Taekwondo weit verbreitet. Es gibt viele Schulden. So genannte Dojos. Beliebt ist das Training auch bei Kindern. Die Technik und der Wettkampf kann ich ohne Kontakt ausführen.

Die spektakulären Techniken mit dem Fuß sind ein Markenzeichen von Taekwondo. Der Fuß kämpft mehr als die Hand. Die Tritte werden genauso aus dem Liegen ausgeführt. Ebenso auch aus dem Sprung. Zu den Prüfungen gehört der Bruchtest. Bei dem trete ich ein Brett mit einem Tritt in zwei Teile.

Taekwondo ist für jeden geeignet

Für diesen Kampfsport werden keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten vorausgesetzt.

Der Aufbau der Übungen in Stufen und die geringe Gefahr von Verletzungen machen Taekwondo zu einem Sport, in dem ein Einstieg in jedem Alter möglich ist. Manchmal trainieren ganze Familien zusammen.

Die Übungen sind ein tolles Training für die Fitness. Die Beweglichkeit des Körpers steigt. Er kräftigt sich. Er ist schneller. Das Selbstbewusstsein steigt.

 

Im Video (Dauer 01:33 Minuten) zeigt eine Taekwondoin verschiedene Techniken. Es ist einerseits ein Poomsae Lauf der Form, der andererseits ein Kampf mit einem imaginären Gegner ist. Die Techniken steigern sich immer mehr.

 

Der Einstieg ins Taekwondo Training ist jederzeit möglich

Dieser Kampfsport muss nicht von Kindheit an trainiert werden. Auch ältere Quereinsteiger sind möglich, da die Übungen systematisch aufgebaut sind. Der Grad der Schwierigkeit und die Intensität werden individuell angepasst.

Anfänger, Fortgeschrittene und Meistergrade trainieren zusammen. Das ist möglich, weil es für jede Technik verschiedene Grade der Schwierigkeit gibt. Während einerseits ein Anfänger die Grundlagen trainiert, meistert ein Fortgeschrittener andererseits die schwereren Varianten.

Die Techniken vermitteln die Formen („Poomsae“, „Hyong“). Eine Form ist ein Kampf gegen einen imaginären Gegner. Sie enthält eine festgelegte Abfolge der Bewegungen. Einerseits für die Abwehr und andererseits für den Angriff.

Jede Form trainiert zudem ausgesuchte Techniken. Die Formen bauen deshalb aufeinander auf. Ständiges Wiederholen automatisiert die Bewegungen.

Es folgen die Schrittkämpfe (Ein Schritt Kampf, Zwei Schritt Kampf, Drei Schritt Kampf). Die Schrittkämpfe sind Kämpfe zum Üben mit einem Partner und festgelegten Bewegungen.

In den regelmäßigen Gürtelprüfungen wird der Übungsstand der Schüler getestet. Bei Erfolg kommt die Belohnung durch einen entsprechend höheren Gürtel. Das große Ziel ist dementsprechend der Meistergrad. Der schwarze Gürtel.

 

Der Taekwondo Bruchtest testet die Techniken

Das Zerbrechen von Brettern oder Ziegeln ist ein Markenzeichen asiatischer Kämpfer. Es ist auch beispielsweise eine Spezialität von Taekwondo.

Der Bruchtest (Gyeokpa / Kyok Pa) gehört schon zu den unteren Prüfungen für einen Gürtel. Darum können bereits die kleinen Kinder ein Brett in zwei Teile treten.

Dabei wird der Bruchtest im Training kaum geübt. Der Bruchtest ist eine Kontrolle. Ob ich die Technik richtig ausführe. Dazu dass die Wahl für eine Kraft für die Trefferfläche richtig war. Dass Geschwindigkeit und Genauigkeit optimal aufeinander eingestellt sind. Der Kämpfer die Ruhe und die Konzentration dafür aufbringen kann, Körper und Geist auf einen Punkt zu konzentrieren.

Die Deutschen bringen eigentlich die besten Voraussetzungen für diese Techniken mit. Viele spielen gerne Fußball. Sie können darum auch gut mit den Beinen treten.

 

Im Video (Dauer 03:22 Minuten) lernt im Folgenden eine Taekwondoerinnen Selbstverteidigung. Ein spezielles Training. Aber viele kommen über diese Schiene zu diesem Kampfsport.

 

Wettkämpfe im Taekwondo

Es werden auch Wettkämpfe im Taekwondo ausgetragen. Seit 2000 (Sydney) ist der Kampfsport auch eine olympische Disziplin. Das hat den Dojos viel Zulauf gebracht. Neben Judo ist es bis heute der einzige Kampfsport bei Olympia.

Unterschieden wird zwischen einerseits dem Freikampf (Daeryeon, Matsogi oder Gyeorugi) und andererseits dem Wettkampf (Chayu Matsogi).

Der Freikampf ist ein Übungskampf. Es ist ein Kampf ohne Berührung. Die Schläge und Tritte werden kurz vor dem Gegner abgestoppt. Bei diesem Kampf ohne Kontakt wird auf Ausrüstung zum Schutz verzichtet.

Zum Wettkampf hingegen gehört auch der Kontakt mit dem Gegner. Jeder Treffer dient jedenfalls der Ermittlung des Siegers. Die Kämpfer tragen zum Schutz Protektoren an Bauch und Füßen. Mit diesen kann ich feststellen, ob ein Kämpfer getroffen wurde. Das passiert, wenn ein Schlag mindestens mit 200 Joule auftrifft.

Dieser Kampfsport muss aber nicht als zum Wettkampf betrieben werden. Er ist es für die meisten Übenden auch nicht. Viele Schulen verzichten zumal ganz auf den Wettkampf.

 

Selbstverteidigung lernen

Ein besonderer Teil der Ausbildung ist jedoch auch das Erlernen von Techniken zur Selbstverteidigung (Hosinsul). Wie kann ich mich gegen einen oder mehrere unbewaffnete oder bewaffnete reale Angreifer auf der Straße verteidigen?

Dazu gehören auch Techniken, die eigentlich nicht Teil von Taekwondo sind. Leicht zu lernende Techniken. Welche aus verschiedenen Kampfsportarten kommen.

 

Karate als Wurzel von Taekwondo

Korea kennt zwar eigene Stile zum Kämpfen. Taekwondo ist aber eine Ewicklung von Techniken aus Japan.

1920 annektierte Japan ebenfalls auch Korea. Die Japaner brachten auch ihren Kampfsport mit. Viele Koreaner begeisterten sich bald für das japanische Karate. Die Japaner zogen wieder ab. Die Koreaner tainierten trotz allem weiter Karate. Sie entwickelten es dann aber noch auch weiter.

Darum ist Taekwondo im Grunde japanisches Karate. Allerdings verschmolzen mit den traditionellen Kampftechniken aus Korea.

 

Im Video (Dauer 03:44 Minuten) sind im Folgenden viele verschiedene Eindrücke von Kämpfen und Techniken zu sehen. Dazu gehören auch unterschiedliche Bruchtests mit Fuß und Faust. Mal ein Eindruck davon, was ich alles mit dieser Kampfkunst machen kann.

 

Der Name „Tae-Kwon-Do“

Der Name Taekwondo setzt sich zusammen aus den Worten: „Tae“, „Kwon“ und „Do“.

* Tae = Fuß (Techniken)

* Kwon = Faust (Techniken)

* Do = Weg (In Japan enden die ZEN Kampfsportarten auf „Do“.)

Der Name „Taekwondo“ kann entsprechend übersetzt werden als: Der Weg, mit Füßen und Fäusten zu kämpfen.

Andere Namen sind überdies: TKD (abgekürzt), Taegwondo (eine andere Übersetzung), koreanisches Fuß- und Faustfechten

Der heutige Name hat ebenfalls einige Vorläufer. Aus der Zeit, als der Stil sich noch entwickelte: „Weg der China Hand“, „Weg der leeren Hand“ und „Koreanisches Karate“.

 

Zudem weitere Informationen beim freien Lexikon Wikipedia zu diesem Kampfsport: Tae-Kwon-Do – ansehen auf Wikipedia

Deutsche Tae-Kwon-Do Union e.V. Aktuelle Informationen und überdies Adressen von Schulen bei der: www.dtu.de

Österreichischer Taekwondo-Verband Mit aktuellen Terminen. Obendrein Kontakt zu den einzelnen Landesverbänden.: www.oetdv.at

 

 

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3 Gedanken zu „Taekwondo – Beinübungen für spektakuläre Fußtechniken“

  1. Der Text ist toll geschrieben, aber die Videos sind absolut unpassend, da es hier doch eigentlich darum geht, den Aspekt hervorzuheben, warum gerade FRAUEN diese Sportart erlernen möchten: körperlos, ohne Wettkämpfe… In den Videos wird allerhand Vollkontakt mit Protektoren gezeigt. Ebenso extrem hoch gesprungene Bruchtest, die jemand, der im Erwachsenenalter mit Taekwondo anfängt wohl niemals vollbringen wird. Dafür sieht man nicht einen einzigen Formenlauf. Alles zielt auf große Action und Effekthascherei ab – für Frauen leider total uninteressant.

    1. So habe ich das noch gar nicht gesehen.

      Ich wollte zeigen, was in diesem Kampfsport so alles möglich ist. Ich wollte damit aber niemanden abschrecken.

      Ich werde passendere Videos heraussuchen.

      Heiko

  2. Das mit vom Karate entwickelt stimmt nicht so ganz
    In Korea gab es schon früher Kampfsport Arten /Kampfkünste wie tae kyon oder tangso do und daraus ist es entschanden General choi Hong hi hat es zusammen gefasst und sich die formen dazu ausgedacht und dann sind die Japaner gekommen. Eine Zeit lang wurde es auch verboten und es wurden trotzdem weiter welche ausgebildet.
    Es ist auch nur der Wtf olympisch.

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