Kampf Techniken sind die besseren Yoga Übungen

Yoga Übungen gelten als die Alleskönner unter den Körperübungen. Sie verbessern die Kondition, sie machen den Körper gelenkig, sie sollen sogar beim Abnehmen helfen.

Im Vergleich ist die Welt der Kampfsport Techniken aber viel umfangreicher. Da sind Übungen dabei, von denen können die Yoga Jünger nur träumen.

Yoga Übungen sind die Grundlage die wohl älteste Kampfkunst der Welt. Aber seitdem sind viele Körperübungen dazu gekommen.

Kampftechniken sind umfangreicher als Yoga Übungen

Yoga Übungen trainieren die Kondition. Kampftechniken erweitern die Fähigkeiten, die Kondition kommt so nebenbei hinzu.

Die Übungen in einem Kampfsport sind so vielseitig, dass es nicht noch einen Ausgleichssport braucht. Yoga Übungen und viele Sportarten kommen da nicht heran.

Diese Vorteile der Kampfübungen steigern die Motivation, den wichtigsten Trainer überhaupt.

In den Yoga Übungen steckt das Wissen der Yogi, in den Kampftechniken steckt das Wissen der ganzen Menschheit.

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich über die Kontinente hinweg immer neue Kampfsportarten entwickelt.

In jedem Stil ist ein besonderes Können enthalten. Jeder Stil hat seine eigene Zielrichtung.

Viele Übungen ähneln sich, aber dann kommen auch immer wieder ganz neue Bewegungskonzepte dazu.

 

Kampfkunst Formen – das geheime Archiv der alten Meister

Ganz früher, da bestand die Kampfausbildung nur aus Übungskämpfen. Mit dem Fortschreiten der Zivilisation wurde das Kampftraining systematisiert.

In Asien entstand eine besondere Art, eine Kampfkunst zu lehren. Die Schüler mussten Formen laufen.

Das Wort „Form“ ist eine Übersetzung aus dem Chinesischen. Es gibt auch noch die Begriffe „Kata“ (Japan), „Hyeong“ (Korea) oder „Pattern“ (Englisch).

Eine Kampfkunst Form ist eine festgelegt Bewegungsfolge. Jede Bewegung trainiert eine bestimmte Kampftechnik. Es ist ein ständiger Kampf gegen einen imaginären Gegner.

Durch die häufigen Wiederholungen werden Bewegungen automatisiert und Reflexe werden ausgebildet.

Jede Kampfkunst Form ist wie ein Notizbuch und alle Formen zusammen sind wie ein Lexikon, in dem alle Techniken einer Kampfkunst enthalten sind. Wer eine Form läuft, der absolviert Übungen, die Generationen von Meistern zusammengestellt haben.

Die Kampfkunst Formen waren eine Möglichkeit, Wissen zu erhalten und neues hinzufügen. Bewährtes wurde behalten, bessere Techniken ersetzten die überholten Techniken.

Die Kampfkunst Formen waren aber auch eine Möglichkeit, Wissen geheim zu halten. Vor aller Augen geheim zu halten. Es wurde unterschieden zwischen der äußeren Form und den inneren Bewegungen.

Zwei Schüler konnten immer wieder die gleichen Bewegungen üben. Trotzdem kam der eine Schüler nicht weiter, während die Fähigkeiten des anderen Schülers immer besser wurden.

Ohne zusätzliche Informationen konnte ein Schüler nicht wissen, welche Techniken sich in einer Bewegung verbargen.

Dann waren in den Formen auch noch geheime Übungen versteckt, die nur die Meisterschüler erfuhren. Oft gehörte dazu die Arbeit mir der Vorstellungskraft, die innere Arbeit.

Das war auch ganz profan eine Methode der Meister, um zahlende Schüler an sich zu binden. Diese Geheimnisse wurde nur innerhalb der Familie weitergegeben. So schützten Familien ihr Handwerk vor Mitbewerbern.

 

Was ist der beste Stil – für mich?

Es gibt nicht den einen, besten Kampfsport. Genauso wenig, wie es die besten Yoga Übungen gibt. Es gibt aber die unterschiedlichsten Kampfsport Stile, so wie es auch die unterschiedlichsten Yoga Stile gibt.

Die Suche nach dem besten Kampfsport ist immer individuell. Was ist eigentlich mein Ziel?

Will ich Selbstverteidigung lernen, an Wettkämpfen teilnehmen oder mich einfach mal richtig austoben?

Haben mich gesundheitliche Probleme auf die Suche geschickt, möchte ich lieber allein für mich üben oder interessiert mich die Spiritualität eines Stils?

Interessiert mich Kampfkunst als Lebensweg, die nie endende Vervollkommnung von Körper und Geist?

Der moderne Trend zur Selbstoptimierung findet sich schon seit Jahrhunderten in vielen Kampfkünsten.

Jeder sucht eine Lösung für ein anderes Problem. Yoga Übungen aber können nur bei einem Teil dieser Probleme helfen.

 

Viel mehr Prinzipien als in den Yoga Übungen

Jedes Tier hat seine eigene Kampftechnik. Wie ein Tier kämpft, wurde ihm von der Natur vorgegeben. Ein Wolf beißt, eine Biene sticht, ein Känguru tritt.

Der Mensch ist flexibel. Er hat viele Möglichkeiten. Je nach Fähigkeiten oder Behinderungen kann er sich seine eigene Kampftechnik zulegen. Er kann sie auch wieder wechseln oder ergänzen.

Die Menschen heute haben einen Zugriff auf Wissen, wie es ihn niemals zuvor gab. Kampfsportarten aus aller Welt werden heute nur ein paar Straßen weiter gelehrt. Jahrtausende altes Wissen wird uns von Menschen vermittelt, die direkt aus unserer Nachbarschaft kommen. Welche die gleiche Sprache sprechen wie wir, in mehrfacher Hinsicht.

Kampfsportarten sind volle Ideen und untergehobener Schätze. Hybrid Stile greifen um sich.; wo Techniken aus den verschiedensten Stilen zusammengestellt werden.

Kampfsportarten können ganz neue Fähigkeiten bringen. Dazu gehören viele Fähigkeiten, die man ach mit den modernsten Trainingscomputern nicht messen kann.

 

* Sich kreisend bewegen. Jede Bewegung ist ein Laufen im Kreis. Der Körper kreist auch in sich selber. Durch Kreisbewegungen wird Kraft gespeichert wie in einer Metallfeder, die dann jederzeit gegen einen Angreifer gerichtet werden kann. Sie entstand aus einer Gehmeditation die Innere Kampfkunst Baguazhang.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/baguazhang/

 

* Südamerikanisch tanzen. Sklaven durften keine Kampftechniken lernen. Was also tun? Die Sklaven verbargen ihr Kampftraining in Tänzen. Heute ist Capoira ein beliebter Fitnesssport.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/capoeira/

 

* Wirkungsvolle Selbstverteidigung für Jedermann. Wie könnte eine Selbstverteidigung für normale Menschen aussehen, für jedes Alter und jeden Fitnesszustand, ohne ständig trainieren zu müssen? In den jüdischen Ghettos geboren und für die Reservisten der israelischen Armee weiterentwickelt. Mit Krav Maga ist ein praxiserprobtes Selbstverteidigungssystem entstanden, das wie in einem Baukastensystem zusammengestellt werden kann.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/krav-maga/

 

* Bewegungsloses Muskeltraining. Einfach nur stehen, sitzen oder liegen und dabei den Körper trainieren. Ein Krafttraining von Innen nur mit der Vorstellungskraft. Die Innere Kampfkunst Yiquan konzentriert sich auf das Wesentliche. Diese Techniken werden auch Patienten in chinesischen Krankenhäusern unterrichtet.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/yiquan/

 

* Zen Momente leben. Das große Ziel im Zen, ganz im hier und jetzt sein, ganz im Augenblick leben. Das ist auch das Ziel der Zen-Kampfkünste. Mit Pfeil und Bogen und immer den gleichen Bewegungen auf das Ziel schießen. Die Zielscheibe ist im Kyudo aber nicht das eigentliche Ziel.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/kyudo/

 

* Die Nutzung der Vitalpunkte. Die Stimulierung der Energiepunkte auf der Haut hat ihre Wirkung. Das wurde auch in den asiatischen Kampfkünsten genutzt. Im Kyusho Jitsu wird aber auch gelehrt, dieses Wissen zur Heilung zum Beispiel bei Sportverletzungen zu nutzen.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/kyusho-jitsu/

 

* Totale Fitness. Eine einzige Kampfsportart kann schon viel Fitness bringen. Mehrere unterschiedliche Kampfsportarten zu trainieren, bringt noch mehr Fitness. So zogen die eigentlich berüchtigten Mixed Martial Arts in die Sportstudios ein.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/mixed-martial-arts/

 

* Langsamkeit ist ein besonderes Trainingsgerät. Eine Erkenntnis, die heute auch in den Leistungssport einzieht. Langsam ausgeführte Bewegungen sind ein besonders intensives Training. Das Üben von Tai Chi Chuan baut voll auf Langsamkeit und tiefe Entspannung. So wird der Übende auch bis ins hohe Alter immer besser.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/tai-chi-kampfkunst/

 

* Reflexe statt Techniken.Ein Tier kämpft schnell, weil es sich ganz auf seine Reflexe verlässt. So gut menschliche Kampftechniken auch sein mögen, es ist immer noch der Kopf beteiligt und reduziert damit das Tempo. Im Wing Chun wird weniger auf Techniken gesetzt als auf das Training der Reflexe: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/wing-chun/

 

* Yoga Übungen für den Kampf. Die wohl älteste Kampfkunst der Welt baut auf Yoga Übungen. Kalarippayat enthält einige der ältesten Yogatechniken und ist im Grunde ein dynamisches Yoga.: kampfsportarten-abc.de/kampfsportarten-liste/kalarippayat/

 

Alltagstaugliches Yoga für den Mann – Buch: Ein Bodyguard und ehemaliger Fallschirmjäger hat Power-Yoga mit Kampfsportelementen kombiniert. So ist ein spezielles Männeryoga entstanden. Ein ungewöhnlicher Einstieg in die Welt der Yogaübungen.: Männeryoga: Das Powerprogramm für Körper, Geist und Seele. Buch. – ansehen bei Amazon

 

Welche Notwehr-Waffen sind erlaubt? - Buch: Was freie Waffen sind. Wann man sie erst einsetzen darf. Warum selbst Schutzausrüstung verboten ist.: Ratgeber Freie Waffen: Schlagwaffen | Hieb- und Stichwaffen | Wurf- und Schleuderwaffen | Bogenwaffen | Schusswaffen | Reizstoffwaffen | Elektroimpulswaffen uvm. Buch. – ansehen bei Amazon

 

Eine Übersicht mit weiteren Informationen zu Kampfsportarten ist auf der Startseite zu finden.